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Ich bin sehr analog und schreibe daher meinen Freunden gerne Postkarten.
2004 stand ich auf dem Heimweg in Paris am Bahnhof und realisierte, dass ich meine Freunde am Abend bereits wiedersehen werde, während die Postkarten bestenfalls am nächsten Tag eintreffen werden.
Somit suchte ich mir die Adressen von zwei mir vollkommen unbekannten Menschen heraus, deren einziger gemeinsamer Nenner der wunderbare Nachname Sörensen ist - und schrieb beiden einfach jeweils eine freundliche Postkarte, als ob wir uns schon ewig kennen.
Aus der spontanen Aktion wurde zuerst eine spaßige Wiederholung, dann eine interessante Herausforderung und letztendlich meine zweite Natur auf Reisen sowie eine schöne Dokumentation für mich selbst (auch wenn leider die ein oder andere Karte verloren gegangen ist).
Ich stelle mir vor, dass die beiden sich genau so über eine neue Karte freuen, wie ich mich beim schreiben.